04.03.2010

Modehaus spendet

Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt die Stiftung „K&L hilft Kids“ die Kinderklinik Aschaffenburg. Vor allem der Wartebereich für Eltern von Frühgeborenen soll damit ansprechend gestaltet werden.
„Wer helfen will, braucht sich nur umzuschauen“, sagte Simone Ruppert vom Stiftungsvorstand. Zusammen mit dem Leitenden Arzt Dr. Christian Wieg besichtigte sie bei der Spendenübergabe auch die Pädiatrische Intensivstation. Schwester Traudl ist eine der erfahrenen Kinderschwestern, die immer wieder auch Frühgeborene unter 500 Gramm betreuen.
Im  Jahr 2009 hat K&L Ruppert in über 90 Fällen mit insgesamt 95.000 Euro geholfen. Das Geld stammt aus Spenden von Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitern. 
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24.02.2010

Der Bau beginnt - seien Sie dabei!

Am Klinikum Aschaffenburg starten demnächst die umfangsreichsten Baumaßnahmen seit Bezug des Hauses  im Jahr 1989. Erneuert  und erweitert werden Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen. Das Herzkatheterlabor und die Pathologie werden modernisiert (Baustelle Ost).  Die jetzige Notaufnahme und die Chirurgische Ambulanz werden zur Medizinischen Patientenaufnahme zusammengefasst. Dazu muss die Eingangshalle verlegt und erneuert werden (Baustelle West). Die Baumaßnahmen sollen bis 2013 ab geschlossen sein.
Wir laden Sie ein, über zwei Web-Kameras mit viertelstündiger Aktualisierung die Baufortschritte zu begutachten  (siehe Webcam Bauprojekte).
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24.02.2010

Aus Gründen der Ehre

Prof. Dr. Alexander Teichmann, Chefarzt der Frauenklinik Aschaffenburg, wird am 24. Februar in einem Festakt  mit der Ehrendoktorwürde der griechischen Demokrit-Universität Thrakien in Alexandroupolis (Nordgriechenland) ausgezeichnet. Damit ist Prof. Dr. Dr. h.c. Teichmann nach Prof. Dr. Dr. h.c. Wilhelm Friedl der zweite Chefarzt des Klinikums, der sich über die Ehrenbezeichnung freuen darf.
Verliehen wurde die Auszeichnung für akademische, wissenschaftliche und berufspolitische Leistungen.  Teichmann hatte über Jahre hinweg in Alexandroupolis und in der Ersten Universitäts-Frauenklinik in Athen Operationsdemonstrationen seltener und komplexer Eingriffe durchgeführt, darunter die Radikale Trachelektomie. Mit diesem Eingriff kann eine Patientin mit Gebärmutterhalskarzinom trotz Radikal-Operation noch schwanger werden.  Berufliche Kontakte zur Universitätsfrauenklinik in Alexandroupolis mündeten in zahlreiche Veröffentlichungen in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften. Dazu kommt das vielfache berufs- und fachpolitische Engagement. Teichmann ist seit Jahren Vorsitzender des Deutschen Gynäkologischen Chefarztverbandes (BLFG). Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft (DGGG) sowie des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) und leitet als zweiter Vorsitzender die Kommission Medizinrecht der DGGG. 
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08.02.2010

Die Neubau-Zeit beginnt

Für das Klinikum ist es die größte Investition seit dem Neubau vor 20 Jahren. Unter den zahlreichen Festgästen zum ersten Spatenstich konnte Klinikchefin Katrin Reiser den Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder, begrüßen.

Es war der Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen. So wird eine neue interdisziplinäre Notaufnahme errichtet, Intensivstationen und Zwischenpflegestation IMC werden erweitert. Neue Räume für die Pathologie sollen entstehen und das Klinikfoyer wird umgebaut. Bis zum Sommer 2013 soll alles erfolgreich abgeschlossen sein. 

Das Gesamtvolumen der Baumaßnahmen beträgt rund 25 Millionen Euro. Der Freistaat übernimmt davon 14,3 Millionen Euro. Das ist die zweitgrößte Investition im Krankenhausbereich in Bayern. Stadt und Landkreis Aschaffenburg beteiligen sich mit 6,3 Millionen Euro.

Die Anzahl der Festreden, der Ehrengäste und der investierten Summe verrate wie wichtig eine Veranstaltung sei. Mit diesen launigen Worten hatte Dr. Söder der offiziellen Auftaktveranstaltung des Klinikums zum Beginn der Bauphase die richtige Bedeutung attestiert. Danach griffen Dr. Söder und mit ihm Zweckverbandsvorsitzender Klaus Herzog sowie stellvertretender Vorsitzender Dr. Ulrich Reuter, Katrin Reiser, der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Wolfgang Fischbach und Architekt Norbert Lühring zum Spaten.

Rund 150 Gäste aus Politik, Verwaltung, aus umliegenden Krankenhäusern und aus dem Klinikum verfolgten die Festreden. Unter ihnen war auch Regierungsvizepräsident, Dr. Andreas Metschke. „33 neue Betten – das ist viel in der deutschen Krankenhauslandschaft“, hatte Katrin Reiser in ihrer Begrüßung gesagt. Dr. Söder stellte die Lebensqualität einer Region in direkten Zusammenhang mit der Ausstattung der Krankenhäuser, speziell der Notfallversorgung. Hier bekenne sich der Bayerische Staat klar zu Häusern der öffentlichen Hand. Mehrfacher Zwischenbeifall belohnte Söders Kritik an überbordender Bürokratie. So verbrächten Ärzte und Pflegekräfte heute zwei Drittel ihrer Arbeitszeit mit dem Ausfüllen von Formularen. „Doch ein Formular hat noch niemanden geheilt.“

Klaus Herzog nahm den Ball gerne auf und rief umgehend den Abbau der Bürokratie aus. Er wie auch Dr. Reuter dankten für die Investitionen und für das sehr zügige Genehmigungsverfahren. Die Veranstaltung wurde begleitet vom Bläserensemble Blechreiz. Ein Empfang schloss sich an. 
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10.12.2009

OP lässt Kinder wieder laufen

Nelson (6 Jahre, vorne rechts)  und Joao (2 Jahre, vorne links) werden in absehbarer Zeit wohl wieder gesund sein. Vermittelt über die Hilfsorganisation Friedensdorf International wurden die beiden Jungen aus Angola im Klinikum Aschaffenburg unentgeltlich behandelt und operiert. 
„Ohne Behandlung hätten die Kinder nie laufen können. Damit wären sie in ihrem Heimatland ohne Chance“, sagt Chefarzt Dr. Jörg Klepper (hinten, Mitte). Nach komplizierten Knochenbrüchen hatten sich die Wunden infiziert, statt zu heilen. Bei Joao war bereits ein Teil des Oberschenkelknochens abgestorben. Bei der Behandlung im Klinikum wurden zunächst Vorerkrankungen kuriert, bevor der Chefarzt der Unfallchirurgie, Prof. Wilhelm Friedl (links), die Brüche in jeweils drei Operationen mit Fixateur-Systemen richtete. So besteht gute Hoffnung, dass die Knochen wieder richtig zusammenwachsen. „In einem Jahr sehen wir weiter“, sagt Friedl.
 Wie die Verletzungen entstanden sind, weiß niemand. Angola im Südwesten Afrikas erholt sich gerade von einem Jahrzehnte herrschenden Bürgerkrieg. Armut, Gefahr von Landminen, schlechte Versorgung mit Trinkwasser und Gesundheitsangeboten sowie hohe Kindersterblichkeit prägen vor allem ländliche Gebiete.
Die Organisation Friedensdorf International wurde 1967 in Oberhausen gegründet. Viermal im Jahr holt sie rund 300 Kinder aus 15 Kriegs- und Krisengebieten der Welt zur Behandlung in deutsche Krankenhäuser. Das Klinikum trägt auf einen Beschluss des Krankenhauszweckverbandes die Behandlungskosten der Kinder.
So kümmern sich Schwester Nicole  (2. von links), Schwester Christin (2. von rechts) und Stationsärztin Kathrin Freislederer (rechts) liebevoll um die Jungen. Nelson wurde bereits bald entlassen und kehrt nach einer Zeit im Friedensdorf zu seiner Familie zurück.
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10.12.2009

Tolles Ergebnis

Die stolze Summe von 110.000 Euro hat der "Förderkreis Kinderklinik" in den eineinhalb Jahren seines Bestehens aufgebracht. Das Geld hat Vorsitzende Yvette Klink zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern des Fördervereins nun an den Vorsitzenden des Krankenhauszweckverbandes, Klaus Herzog, und an die Geschäftsleiterin des Klinikums, Katrin Reiser, übergeben.  Bei der anstehenden Renovierung der Kinderklinik soll damit ein neues kinderfreundliches Farbkonzept verwirklicht werden. Es ergänzt, was mit der vom Krankenhauszweckverband finanzierten Sanierung in Höhe von rund 1 Million Euro nicht in der Weise möglich wäre. 
Im Bild (von links): Gerald Weis (Förderverein), Katrin Reiser (Geschäftsleitung Klinikum), Bernd Neuberger und Maike Abke (Förderkreis), Klaus Herzog (Vorsiteznder im Krankenhauszweckverband), Yvette Klink (Vorsitzende Förderkreis), Dr. Stephanie Klepper (Förderkreis) und PD Dr. Jörg Klepper (Chefarzt Kinderklinik). 
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10.12.2009

In Bayern ganz vorne

Das Perinatalzentrum Level I der Neonatologie und der Frauenklinik am Klinikum Aschaffenburg nehmen einen Spitzenplatz bei Versorgung sehr kleiner Frühgeborener ein. Das gilt bayernweit und auch im nationalen und internationalen Vergleich. Diese Ergebnisse hat der Leitende Arzt der Neonatologie, Dr. Christian Wieg beim weltweiten „Tag des Frühgeborenen“ am 17. November vorgestellt.

Allein in den vergangenen fünf Jahren wurden am Klinikum mehr als 1200 Frühgeborene, davon 250 mit einem Geburtsgewicht kleiner als 1500 Gramm, behandelt. Die Ergebnisse, besonders bei extrem kleinen Frühgeborenen, gehören bezüglich Überleben, Komplikationsrate und späterer Entwicklung zu den besten in ganz Deutschland. So wurde eine extrem niedrige Rate bei Hirnblutungen und Augenkrankheiten festgestellt. Das ergab die Untersuchung zur Ergebnisqualität von rund 70 deutschen Perinatalzentren, in Bayern erhoben von der „Bayerischen Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung“ vom März 2009. (siehe auch www. klinikum-aschaffenburg.de/ Kliniken/Institute/Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin/Qualitätsbericht).

Beim hervorragenden Ergebnis spiele die enge Kooperation der Neugeborenabteilung mit der Frauenklinik unter Prof. Dr. Alexander Teichmann und der Pädiatrie unter Privatdozent Dr. Jörg Klepper eine sehr wichtige Rolle, sagte Dr. Wieg vor rund 100 Familien mit ihren quicklebendigen Kindern. Sie bevölkerten die Klinik-Cafeteria. Gemeinsames Kennzeichen: Alle waren vor Monaten oder Jahren als Frühchen zur Welt zur Welt gekommen.

Dass „Frühcheneltern“ mit ihren typischen Problemen und Anliegen auch nach der Entlassung eine Anlaufstelle finden, dafür sorgt die Frühgeborenen-Elterngruppe „Kleiner Spatz“. „Diese Unterstützung hat entscheidenden Einfluss auf die spätere Entwicklung der Kinder“, so Dr. Wieg.
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29.09.2009

Gelungenes Fest

„Ist das wuselig hier“, sagt die Dame und eilt mit der Freundin weiter, um sich am nächsten Infostand über eine urologische Frage zu informieren und danach den Vortrag zum Thema Darmkrebs nicht zu verpassen. Die OP-Säle hatte sie schon besichtigt. Jetzt steht noch die Laborführung auf dem Programm. Und die Freundin hat sich in die Liste für die Ultraschalluntersuchung eintragen lassen....
Mit geschätzten 5000 Besuchern war der Tag der offenen Tür im Klinikum Aschaffenburg ein voller Erfolg. Interessiert verfolgten die Gäste die Videos, die Eingriffe zeigten. Andere nahmen Herzschrittmacher und Hüftprothesen in die Hand und stellten Ärzten all die Fragen, die schon immer auf der Seele brannten. Wer wollte, konnte zusehen, wie am Modell ein Kniegelenk eingebaut wird oder über Neuronavigation eine Schädel-OP gesteuert wird. Gar nicht einfach, mit der Hand die Mini-OP-Schere zu führen und auf dem Monitor ihren Weg zu verfolgen. Gut besucht waren auch die Klavierkonzerte von Klinikärzten, die im Anschluss an Führungen durch die Palliativklinik stattfanden. „Dass sie sich das traut“, staunten Betrachterinnen über die Fotoausstellung einer jungen Frau, die nach Entfernung einer Brust sich dem Fotografen stellt. Besondere Attraktionen waren das begehbare Herz und der Weg durch den Darm. 
Zum offiziellen Auftakt hatten Klinik-Chefin Katrin Reiser und die beiden Zweckverbandsvorsitzenden Klaus Herzog und Ulrich Reuter an Stationen der 20-jährigen Klinik-Geschichte und die Jahre der Vorbereitung erinnert. Das Kinderklinikfest und die endgültige Fertigstellung des Spielplatzes mit der Begrüßung des Dino war ein weiterer Programmpunkt.
Daneben gab es unzählige lustige und spannende Angebote, von der Hüpfburg, über Feuerwehrspritzen, vom Quiz, was in den Bauch gehört, bis zum schmucken Gips für den gesunden Arm. Klinik-Chefin Katrin Reiser betätigte sich als Drehorgelspielerin, die Sammelbüchse allerdings diente nicht der Aufbesserung des Klinikbudgets. Im Festzelt und an vielen anderen Stellen wurden zum Selbstkostenpreis Imbiss und Getränke geboten. Man konnte erraten, wie viele Spritzen an einem Tag im Klinikum verbraucht wurden (3086) und mit dem richtigen Ergebnis einen professionelle Fensterreinigung gewinnen. Erste Preisträgerinnen mit 3100 geschätzten Spritzen waren Luisa Schuck, Bessenbach, und Lisa Schraub, Stockstadt.
Einen Höhepunkt bildete die Modenschau der Schwesterntrachten. Von der Göttin der Hygiene im Altertum über Elisabeth von Thüringen und Hildegard von Bingen bis zum aktuellen Klinik-Outfit verkörperten halbprofessionelle, den Klinik-Insidern wohlbekannte „Models“ die Mildtätigen und Heilkundigen der Jahrhunderte.
Den Abend beschloss dann das große Mitarbeiterfest im festlich dekorierten Zelt; erneut hatten die Mitarbeiter der Küche wunderbare Speisen gezaubert. Zur Musik der wieder zum Leben erweckten „Soul Doctors“ tanzte das halbe Zelt.
Fazit: Ein rundum gelungenes Jubiläum. Dank an alle Mitarbeiter und Besucher für ihren Einsatz. Auf geht´s in die nächsten 20 Jahre.... 
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04.09.2009

Ein Fest zum Klinikjubiläum

Der Countdown läuft: Mit einem „Tag der offenen Tür“ am 26. September feiert das Klinikum Aschaffenburg sein 20-jähriges Bestehen. Den Besucher erwarten Dutzende spannender und informativer Angebote rund um das Motto „Menschen und Medizin“.

Ärzte aus den Kliniken berichten in Vorträgen, Bildern und Filmen über ihre tägliche Arbeit. OP-Säle, Kreißsaal, Apotheke und viele andere Bereiche laden bei Führungen zum Blick hinter sonst hermetisch verschlossene Türen ein. Meterhohe begehbare Organmodelle ermöglichen, das Herz und den Darm von innen zu betrachten. Besucher können sogar selbst Hand anlegen und mit Original-Operationsgeräten „Schlüsselloch-Chirurgie“ üben, natürlich am Modell. Mit der Bestimmung von Blutzucker und Blutdruck kann man den eigenen Gesundheitszustand testen. Man erfährt, wie die rechte Lagerung der Gesundheit von Patient und Pflegekräften dient und welche Voraussetzungen der Beruf des Gesundheitspflegers oder der Hebamme erfordert.

Orgelmusik in der Klinikkapelle und ein Klavierkonzert in der Palliativklinik bieten Raum für Besinnlichkeit. Eine Fotoausstellung rührt an das sensible Thema Brustkrebs. Im Bücherflohmarkt stöbern, den Leselöwen lauschen oder gesunde Vollkorn-Häppchen probieren – alles ist möglich.

Natürlich kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Klinik-Clowns, Torschusswand, Luftballonwettbewerb, eine Modenschau sorgen für Spaß. Ein eigenes Kinderfest mit vielen Attraktionen erwartet kleine und große Besucher. Klinik,  Rettungswagen, Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge sind zu besichtigen, ein Märchenzelt, die Hüpfburg und eine Spielstraße bieten Abwechslung.

Im Festzelt sorgen die Mitarbeiter der Klinikküche für das leibliche Wohl der Besucher.

Hier findet abends zum Abschluss das Fest für alle Klinikmitarbeiter statt. Es spielt die beliebte Klinikband „Soul Doctors“.

Die Türen sind geöffnet von 10 bis 16 Uhr.
Um 11 Uhr begrüßen die beiden Zweckverbandsvorsitzenden Klaus Herzog und Dr. Ulrich Reuter mit Klinik-Chefin Katrin Reiser die Besucher offiziell. Um 12 Uhr wird im Hof der Kinderklinik der „Dino“, die neue Symbolfigur der Kinderklinik vorgestellt.

Also: Streichen Sie Samstag, den 26. September, rot im Kalender an und versäumen Sie nicht das Klinikfest. Das Parken ist an diesem Tag kostenlos. 
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26.07.2009

Der Spielplatz lockt

In nur drei Monaten ist aus einem Hanggelände vor der Kinderklinik ein attraktiver Platz mit Picknicktischen, Sandfläche, Nestschaukel, Kletterwald und Tripp-Trapp-Sitzen geworden. In einer Feierstunde wurde der neue Spielplatz offiziell eröffnet. Finanziert hatten ihn die beiden Rotarier-Clubs Aschaffenburg, vertreten durch den Ex-Präsidenten Ove-Jens Kraak (rechts im Bild), und Aschaffenburg-Schönbusch, vertreten durch den Ex-Präsidenten Volker Bohlender (links). Dank rotarischer Eigenleistung, vieler Sachspenden und der Mithilfe des Forstamtes sowie Garten- und Friedhofsamt der Stadt konnten die Kosten erheblich gesenkt werden. Die Vorsitzenden des Krankenhauszweckverbandes, Oberbürgermeister Klaus Herzog (3. von rechts) und Dr. Ulrich Reuter (2. v. links) freuten sich mit den Mädchen vom Kinderchor von „ars antiqua“ (Leitung Stefan Claas, 2. von rechts).  Mit selbstgedichteten Liedern und einem fröhlichen Tanz hatte der Chor die Feierstunde musikalisch gestaltet.  
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18.05.2009

Ein Platz für Kinder

Vor dem Eingang der Kinderklinik entsteht derzeit der neue Kinderspielplatz. Noch im Sommer können die kleinen Patienten, aber auch Besucherkinder, endlich wieder im Sand spielen, rutschen  oder in der Nestschaukel sitzen. Möglich wurde das dank einer Spende von über 50.000 Euro der beiden Aschaffenburger Rotary-Clubs. Bei einer ersten Baubesichtigung haben die Sponsoren tatkräftig zugelangt und später auf das gelungene Projekt angestoßen.
 Hand an Hand hoben Volker Bohlender, Präsident von Rotary Aschaffenburg Schönbusch (links) und Ove-Jens Kraak, Präsident von Rotary Aschaffenburg, den Hammer, um den ersten Tripp-Trapp-Tritt in die Erde zu rammen. 
 „Kinder möchten spielen, auch wenn sie krank sind“, sagt Dr. Jörg Klepper, Chefarzt der Kinderklinik. Doch Spielplätze an Kliniken, so Rotary-Präsident Kraak, seien von Planungsbehörden nicht vorsehen. Deshalb sind die Rotarier mit ihrem diesjährigen lokalen Projekt in die 55.000 Euro-Bresche gesprungen. Die Idee dazu stammte von Präsident Bohlender. Zur Geldspende kamen beachtliche Eigenleistungen. Damit reduzierte sich der ursprüngliche Finanzierungsbedarf von über 100.000 Euro auf etwa die Hälfte. So hat Architekt Armin Bauer vom Büro Ritter und Bauer die Pläne erstellt. Die Baufirma Firma Josef Stix aus Niedernberg, vertreten durch Werner Kunkel, hatte die Infrastrukur geschaffen. Zimmerer Franz Keller aus Laufach-Frohnhofen wird Möblierung und Spielgeräte bauen. 

Für die „Umsetzung von Euro in Erde und Stein“, dankten die beiden Zweckverbandsvorsitzender Dr. Ulrich Reuter und Klaus Herzog. Der Dank schloss auch das städtische Gartenamt und das Forstamt ein, die das Gelände bepflanzen und Holz stellen.

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18.05.2009

BIZ schafft Zertifizierung

Zertifizierte Qualität: Das ist nicht nur der Stempel auf dem Briefkopf zur Imageförderung. Vielmehr ist es der vorläufige positive Abschluss eines Prozesses, in dem Strukturen und Abläufe neu aufgebaut wurden. Das sagte die Leiterin des Bildungszentrums, Dr. Sylvia Sikora (2. von rechts). Bei  einer Feierstunde überreichte Norbert Kornder als Vertreter der Regierung von Unterfranken (links) das begehrte Zertifikat. Es bescheinigt, dass das Bildungszentrum BIZ die Anforderungen nach DIN EN ISO 9001: 2000 erfüllt. Lob ging an alle beteiligten Mitarbeiter, besonders an den QM- Beauftragten Bernhard Freudenberger. 
„Sie haben sich qualitativ hoher Ausbildung verschrieben“, bestätigte auch der Vorsitzende des Krankenhauszweckverbandes, Dr. Ulrich Reuter (rechts). Auf die praktischen Auswirkungen wies Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser (2. von links) hin. So hatten wenige Tage zuvor Absolventen der Schulen im BIZ bereits das dritte Mal in Folge Staatspreise für hervorragende Abschlüsse erhalten. 
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18.05.2009

Superabschlüsse

Da gratuliert man gerne: Mit der Traumnote 1,0 hat Isabell Ries aus Münster ihre Ausbildung zur Kinderkrankenpflegerin beendet. Christian Bender, Babenhausen, hat die Krankenpflegeschule mit der Note 1,3 abgeschlossen. Für diese hervorragenden Leistungen überreichte Regierungsschuldirektor Norbert Kornder (rechts) den beiden Absolventen den Staatspreis der Regierung.
In der Feierstunde mit Eltern, Freunden und Kollegen der jungen Leute würdigten Bürgermeister Werner Elsässer, Klinikgeschäftsleiterin Katrin Reiser, die Leiterin des Bildungszentrums, Dr. Sylvia Sikora, und Schulleiterin Mechthild Löwenstein (links) den Leistungswillen der ehemaligen Muster-Schüler. Heute arbeiten sie als Pflegekräfte auf ihren Wunschstationen, der Päd 1 in der Kinderklinik und auf der MITS.
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06.02.2009

Partner im MVZ

Die Fachabteilungen Pathologie und Neurochirurgie bilden das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am Klinikum Aschaffenburg. Es hat im Januar seine Arbeit aufgenommen. Das MVZ wird als GmbH betrieben und ist eine 100-prozentige Tochter des Krankenhauszweckverbandes Aschaffenburg. Am 6. Februar ist es auch offiziell eröffnet worden.
Geschäftsführerin der MVZ-GmbH ist Klinik-Chefin Katrin Reiser. Privatdozent Dr. Matthias Eck, Chefarzt der Pathologie ist ärztlicher Leiter. Im MVZ tätig sind die Pathologin Dr. Monika Götz sowie die Neurochirurgen Professor Dr. Werner Dittmann, Dr. Christoph Benesch, Dr. Beate Neis und Christoph Rossmeier.  
Generell profitieren Patienten von der engen Kooperation aller Beteiligten. Gesichert wird damit auch die Versorgungsqualität des Klinikums und der ganzen Region.
Für das pathologische Institut selbst bringt die neue Rechtsform Vorteile. So müssen gewünschte feingewebliche und zytologische Untersuchungen nicht länger aufgrund vorgegebener Mengenbeschränkungen abgelehnt werden. Ein verbesserter Service für niedergelassene Ärzte im MVZ sorgt dafür, dass Gewebeproben schnellstmöglich in Empfang genommen, untersucht und die Ergebnisse rasch und reibungslos übermittelt werden können. Damit wird die Pathologie ihrer Rolle als Dienstleister für Patienten und Ärzte der gesamten Region mit einem Einzugsbereich von über 500.000 Einwohnern besser gerecht. Aufgrund des angestiegenen Leistungsvolumens wird an eine personelle Erweiterung um drei Fachpathologen gedacht.
Die Neurochirurgie betritt mit dem Schritt in ambulante Tätigkeit auf Überweisungsschein Neuland. Verbunden ist damit mehr Patientenfreundlichkeit. So können kleinere operative Eingriffe nun auch für Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen ambulant erfolgen; das war bisher ausschließlich stationären Patienten vorbehalten. In Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärzten ermöglichen klare diagnostische und therapeutische Vorgaben Synergieeffekte für Patienten: Doppeluntersuchungen entfallen, Wartezeiten verkürzen sich. Aufgrund „kurzer Wege“ sind Patienten an der Schnittstelle zwischen vollstationärer Behandlung und hausärztlicher Betreuung besser versorgt.
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18.12.2008

Als Trauma-Zentrum anerkannt

Die Chirurgische Klinik II wurde nach dem Audit durch die Gesellschaft Diocert im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als Regionales Traumazentrum des Traumanetzwerks Nordbayern/Würzburg  anerkannt. An dem Zentrum sind beteiligt die Universität Würzburg als überregionales Zentrum, vier regionale Zentren und 20 Basisversorgungskliniken.
Die angegliederten Krankenhäuser verpflichten sich durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation zur bestmöglichen Versorgung von von schwerverletzten Patienten.  Grundlage der Kooperation stellen die Polytrauma-Leitlinien und das Weißbuch zur Schwerverletztenversorgung der DGU sowie das ATLS-Konzept (Acute Trauma Life Suport) dar.
Die Aufnahmekriterien für den Schockraum, die Verlegungskriterien für Basisversorger in regionale oder überregionale Zentren werden nach einheitlichen Vereinbarungen festgelegt. Die Traumaregister-Evaluation der DGU überprüft im Vergleich aller Kliniken regelmäßig das Ergebnis der Schwerverletztenversorgung.
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18.12.2008

Katastrophenschutz: Gemeinsam stark

Mit positiven Fazit endete die diesjährige Katastrophenschutzübung am Klinikum Aschaffenburg. Fast 100 Beteiligte hatten eine Situation zu bewältigen, in der bei einem Handwerkereinsatz eine Verpuffung mit Brandausbruch simuliert wurde. Fünf Handwerker sind verletzt. Rauch, der in das darüber liegende Stockwerk dringt, erfordert die Evakuierung von 16 Personen.
 Ziel der realistischen Übung mit sogenannten Chaosphasen war unter anderem, den internen Gefahrenplan des Klinikums sowie die Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen zu testen. Neben den Vertretern des Klinikums und der Städtischen Feuerwehr waren das Bayerisches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Rettungsleitstelle Aschaffenburg und Technisches Hilfswerk. Eingebunden waren der Katastrophenschutz der Stadt Aschaffenburg, ferner die Staatliche Feuerwehrschule in Geretsried sowie ein Arzt der Universitätsklinik Frankfurt.
 Nachdem um 10 Uhr der Alarm ausgelöst worden war, galt das Feuer ab 10.30 Uhr gelöscht. Die „Verletzten“ - lebensecht geschminkte Statisten – waren versorgt, die Station war wieder rauchfrei, so dass ab 11 Uhr die „Patienten“ in ihre Zimmer zurückgebracht werden konnten.
„Hut ab, Respekt“, kommentierte Detlef Hacker von der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried als externer Beobachter das Zusammenspiel der Schnittstellen. „Dass alle Organisationen so gut zusammengearbeitet haben, gibt uns und unseren Patienten ein Gefühl der Sicherheit“, fasste Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser das Geschehen zusammen. Mit einem Essen in der Personalcafeteria bedankte sich das Klinikum bei allen Beteiligten.
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25.11.2008

Stolz auf die Rezertifizierung

Geschafft: Das Klinikum ist re-zertifiziert. Zum zweiten Mal hat das Klinikum Aschaffenburg die Qualitätsprüfung nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) abgelegt.
„Wir sind stolz auf das erfreuliche Ergebnis. Es bestätigt die Qualität unserer Arbeit bei Organisation, Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, Mitarbeiter-Qualifikation und medizinisch-strategischer Ausrichtung“, sagte Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser (im Bild rechts mit Ärztlichem Direktor, Prof. Dr. Wolfgang Fischbach, und den KTQ-Prüfern).
Dabei konnte trotz strengerer Anforderungen als vor drei Jahren ein besserer Wert erreicht werden. Die  Zertifizierung nach KTQ gilt als maßgebliche Qualitätsprüfung für Krankenhäuser. Sie weisen damit eine ständige Verbesserung interner Abläufe und Prozesse nach.
Bei dem Prüfverfahren untersuchen externe Fachleute ein Haus gezielt auf Kriterien wie Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement. In fast allen Bereichen konnte sich das Klinikum gegenüber der Erstprüfung im Jahr 2005 entscheidend verbessern.  Die Prüfer wiesen auf deutschlandweit einmalige Modelle hin, wie die interdisziplinäre Leitung der Palliativstation oder die Mutter-Kind-Einheit NME.

Von rund 2000 deutschen Krankenhäusern darf nur ein gutes Viertel das KTQ-Siegel tragen. Unter den 53 bayerischen KTQ-Krankenhäusern steht das Klinikum mit 685 Betten als sechsgrößtes Haus deutlich im vorderen Bereich.
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30.09.2008

"Wegweiser Leben"

Rund um das brisante Thema Darmkrebs drehte sich der „Tag der offenen Tür“ des neu gegründeten sozialen Netzwerkes „Wegweiser Leben“. Der Zusammenschluss von Ärzten sowie unterstützenden Berufs- und Selbsthilfegruppen gehört zum „Darmzentrum Bayerischer Untermain am Klinikum Aschaffenburg“. Besucher informierten sich über OP-Methoden und gesunde Ernährung. Sie konnten ihr Erkrankungsrisiko testen. Manche ließen sich den Umgang mit  Stoma- und PEG-Versorgung zeigen. Im Gespräch mit Vertretern der Psychoonkologie, der Sozialdienste, der Klinikseelsorge und der Hospizgruppe erfuhren die Besucher, dass sie auch bei schwierigen Fragen nicht allein gelassen sind.
„Die Einzelgespräche sind sehr positiv verlaufen, es gab gute Rückmeldungen“, sagte Dr. Dieter Englert, Koordinator des Darmzentrums.
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22.08.2008

Darmzentrum für optimale Betreuung

„Ein solches Angebot gibt es nicht an jeder Ecke“, sagt Klinik-Geschäftsführerin Katrin Reiser. Das Klinikum, niedergelassene Arztpraxen und weitere Beteiligte haben das „Darmzentrum Bayerischer Untermain am Klinikum Aschaffenburg“ gegründet.
Nach nur achtmonatiger Vorbereitung wurde Ende Juli das „Darmzentrum Bayerischer Untermain am Klinikum Aschaffenburg“ zertifiziert. Geprüft hat OnkoZert, eine Tochter der Deutschen Krebsgesellschaft. „Patienten mit Tumorerkrankungen des Dick- und des Mastdarmes erhalten damit bei Diagnostik, Therapie und Nachsorge optimale Betreuung, ausgerichtet nach den Leitlinien der Fachgesellschaften“, sagt der Leiter des Darmzentrums, Prof. Dr. Rainer Engemann, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I. Am Darmzentrum sind neben der Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie (Medizinische Klinik II) am Klinikum Bereiche wie Radiologie, Anästhesie, Pathologie, Zentrallabor, Palliativmedizin eingebunden, aber auch Soziale Dienste, Ernährungsberatung, Psychoonkologie und andere. Als externe Partner gehören vier Praxen niedergelassener Gastroenterologen/Onkologen, die Praxis für Strahlentherapie, die Stoma-Therapie, Selbsthilfe- und Hospizgruppen, das Humangenetische Institut der Universität Würzburg und andere zum Darmzentrum.   

Die Zertifikatsübergabe findet am 17. Oktober statt.

Zur Aufklärung der Patienten wurde Info-Material erstellt. 

Am 27. September ist ein „Tag der offenen Tür“ geplant. 

Weitere Infos demnächst unter: www.dzbu.de

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22.08.2008

Modernisierung der Patientenzimmer

Alles Paletti im neu gestalteten Patientenzimmer.

Alles Paletti im neu gestalteten Patientenzimmer.

Für 4 Millionen Euro modernisiert derzeit der Krankenhauszweckverband das Klinikum und anschließend die Kinderklinik.

In insgesamt 14 Großstationen werden Böden erneuert, Leitungen verlegt und Bäder ausgebessert.

Helle Blau-, Grün-, Rot- und Gelbtöne, je Ebene eine andere, schaffen künftig in den Patientenzimmern eine freundliche Atmosphäre.

Für die Modernisierung zieht eine Station nach der anderen um - eine logistische Herausforderung. Erste Stationen sind bereits fertiggestellt.

Raumreserve bietet der Pavillon. In den Zimmern dort finden 25 Patienten den gewohnten technischen und medizinischen Standard, bei leichten Abstrichen im Komfort. Zum Ausgleich dürfen Patienten gratis fernsehen. 

Die Modernisierungsarbeiten im Haupthaus sollen bis November 2009 abgeschlossen sein.
Mehr Bilder vom Bau, von Umzügen und Modernisierung sehen Sie im neuen "rezeptfrei", demnächst gedruckt im Klinikfoyer oder unter Klinikzeitung "rezeptfrei".
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30.05.2008

Pavillon als Ausweichquartier

Mit einer spektakulären Aktion hat die Renovierung der Bettenstationen im Haupthaus begonnen: Der Pavillon wurde aufgestellt. 11 Schwertransporter brachten die einzelnen Module ans Klinikum, ein Riesenkran mit 350 Tonnen Hubkraft bugsierte sie an Ort und Stelle. Dort fügten die Männer der Fertigbaufirma Codolto die Einzelmodule zu einem Pavillon zusammen. Ab 13. Juni finden hier mehr als zwei Dutzend Patienten ein hochwertiges Ausweichquartier, während im Klinikum Patientenzimmer renoviert werden.
 „Der Pavillon beherbergt eine ganze Station. Neben den Zwei- und Dreibettzimmern gibt es Stationsstützpunkt und Arztzimmer, dazu eine Teeküche und Funktionsräume“, sagt der Technische Leiter des Klinikums, Hermann Kunkel.
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10.04.2008

Die neue IMC

Seit Januar verfügt das Klinikum über 12 IMC-Plätze. In dieser „Intermediate Care“ werden Patienten versorgt, die spezielle Überwachung brauchen, aber nicht wie auf den Intensivstationen beatmet werden müssen.


IMC ist eine Versorgungsstufe zwischen aufwändiger Intensivmedizin und Normalstation. Das spezifische Angebot dient der besseren Versorgung der Patienten. Es entlastet sowohl Normal- wie auch Intensivstationen.  Weil so Intensiv-Kapazitäten frei werden, müssen Operationen kaum mehr verschoben werden. Da die geplante große IMC-Station noch auf sich warten lässt, wurde als Übergangslösung ein Teil einer allgemeinchirurgischen Station umgewidmet und technisch hochwertig aufgerüstet. Arbeitsorganisatorisch musste die Station von Grund auf neu konzipiert werden. „Arbeitsabläufe, Dokumentationskurven, Hygienekonzept, Verlegungsberichte“, nennt die pflegerische Stationsleitung Alexandra Kirsch-Nolte nur einige der neuen Anforderungen. Auch das Personal wurde entsprechend  weitergebildet.

Mit sechs Patienten im 5-Tages-Betrieb war die Station Mitte Januar gestartet. Ende März wurde bereits der 300. Patient versorgt. Seit April kommen zu den bislang vorwiegend chirurgischen auch internistische Patienten. Zudem steht die Station jetzt im 7-Tages-Betrieb zur Verfügung.
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10.04.2008

Wenn Schwangerschaften zu früh enden

„Unser Kind wächst und gedeiht“, freut sich die junge Schwangere. Für sie keine Selbstverständlichkeit, denn sie hat bereits drei Fehlgeburten hinter sich.
In der Thrombophilie-Sprechstunde der Frauenklinik werden Risiken wiederholter Fehl- oder Totgeburten abgeklärt.
Eingerichtet hat die Sprechstunde Privatdozent Dr. Georg-Friedrich von Tempelhoff. In einem Beitrag für „rezeptfrei“ erläutert er, was schwerer Schwangerschaftsbluthochdruck, was Gerinnungsstörungen des Blutes oder Immunreaktionen auslösen können und wie man dem abhelfen kann.  Manchmal, wie im Beispiel, reicht schon eine Serie von Infusionen zur Unterdrückung der  Immunabwehr.
Siehe: Das neue „rezeptfrei“ ab Mitte April im Klinikfoyer und im Internet.  
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10.04.2008

Standardwerk herausgegeben

Professor Dr. Wolfgang Fischbach, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, ist einer von vier Herausgebern des zweibändigen Standardwerks für Gastroenterologen. Wer auch immer in Klinik oder Praxis fachliche Fragen hat, wer sich auf die Facharztprüfung vorbereitet, wird zu diesem Werk greifen. Rund 200 Autoren haben an den insgesamt 2200 Seiten mitgearbeitet. Prof. Dr. Fischbach selbst hatte die Bereiche Speiseröhre, Magen, klinische Leitsymptome und gastroenterologische Diagnostik zu verantworten. Dabei war er für Texte, Inhalt und Form zuständig und hat selbst vier Kapitel verfasst. Eines – es behandelt Magentumoren – schrieb er gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Engemann, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I. 
 Fischbach: „Wir waren bestrebt, den interdisziplinären Ansatz, den wir im Klinikum pflegen, auch in dem Werk zu berücksichtigen.“ 
 Wer die Anschaffung der Bücher für die heimische Bibliothek ins Auge fasst, sollte rund 450 Euro bereithalten. Dafür erhält er dann auch eine jährliche Update-Version in digitalisierter Form.
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04.02.2008

Investitionen geplant

Rund 20 Millionen Euro möchte das Klinikum in den kommenden Jahren investieren. Für das Geld sollen die Notaufnahmestation samt Klinikfoyer umgebaut werden. Der jetzige Anblick (siehe Bild) wird dann der Vergangenheit angehören. Auf dem Plan steht ferner die Erweiterung der Intensivstationen um 7 auf 35 Betten und die Einrichtung von 30 IMC-Betten (IMC: „Intermediate Care“; Pflegezwischenstufe für Patienten, die zwar besonders überwacht, nicht aber beatmet werden müssen).  Dazu sollen sowohl die Kinderklinik wie auch das Haupthaus saniert werden.
 Die Verbandsversammlung hatte bereits im Oktober grünes Licht gegeben. Auch bei der Regierung von Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium stieß das Vorhaben auf offene Ohren. Natürlich muss der offizielle Genehmigungsweg abgewartet werden.
 Während für die großen Baumaßnahmen wohl Jahre zu veranschlagen sind, soll die Renovierung der Häuser bereits im Frühjahr starten.  Als Übergangslösung wurden im Januar 10 IMC-Betten  in Betrieb genommen.
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31.01.2008

KSA

Seit Januar reinigt die „Klinik Service Aschaffenburg GmbH“ das Haus. Die neugegründete Gesellschaft ist das Ergebnis einer Europa weiten Ausschreibung. Anteilseigner sind der Krankenhauszweckverband Aschaffenburg und die Nürnberger Firma Dorfner KG, die schon bisher im Klinikum reinigte. Geschäftsführer der KSA ist der Technische Leiter des Klinikums, Hermann Kunkel. 
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03.09.2007

Abteilung Rhythmologie

Hochwertige Elektrophysiologie in der neuen Abteilung Rhythmologie von Dr. Dirk Große Meininghaus ergänzt seit August das Aufgabengebiet der Kardiologie.
Bei der kardiologischen Elektrophysiologie werden elektrische Bahnen im Herzen, die Herzrasen (Tachykardien) verursachen, mithilfe elektrischen Stroms verödet (Katheterablation). Dr. Große Meininghaus, Internist und Kardiologe, bringt große Erfahrung für diesen besonderen Eingriff mit. Für die Abteilung wurde aber auch ein moderner elektrophysiologischer Messplatz angeschafft. Das Herzkatheterlabor wurde zum operativen Eingriffsraum ausgebaut. Hier sollen wie bisher elektrophysiologische Untersuchungen und Katheterablationen stattfinden. Daneben ist jetzt auch die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren möglich. Durch die hohe Qualität der Röntgenbildgebung können zudem Herzinsuffizienz-Therapie-Systeme (HITS oder CRT-Systeme) operiert werden. 
Mehr dazu im neuen „rezeptfrei“, seit August im Klinikfoyer.
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03.09.2007

Neu: Klinikvorstellungen

Ein großes Haus, viele Kliniken und Institute, eine Vielzahl an Leistungen und Ansprechpartnern: Wer kann da den Überblick behalten. Ab sofort stellt sich in „rezeptfrei“ jeweils eine Klinik mit ihrem Leistungsspektrum ausführlicher vor. Den Anfang macht die Chirurgische Klinik II, die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie. 
Im Bild: Chefarzt Prof. Dr. Wilhelm Friedl mit Team bei einem Eingriff
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20.07.2007

KlinikClowns in Aschaffenburg

Lorena freut sich: Wenn Doktor Baby und Professorin Nieswurz an ihr Krankenbett kommen, gibt es reichlich zu lachen. Seit Juni besuchen regelmäßig zwei Clown-Doktoren die Stationen der Kinderklinik und der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Finanziert werden die Besuche der eigens ausgebildeten KlinikClowns von der Raiffeisenbank Aschaffenburg und mehreren privaten Spendern. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog übernommen.

Mehr dazu im neuen "rezeptfrei" -  ab August im Klinikfoyer
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20.07.2007

Hallo Baby

Das Perinatalzentrum des Klinikums hat als einziges Krankenhaus am Bayerischen Untermain mit den Bayerischen Betriebskrankenkassen (BKK) einen Vertrag zur Integrierten Versorgung geschlossen. Der „Hallo Baby“-Vertrag verbessert die Versorgung Schwangerer. Er soll helfen, die Rate der Frühgeburten zu senken und auf die Gefahr des plötzlichen Kindstodes aufmerksam machen. Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser und Wolfgang Amrhein, Vorstand der Obernburger Akzo-Betriebskrankenkasse als Vertreter aller Betriebskrankenkassen (BKK) am Bayerischen Untermain, haben den Vertrag am 11. Juli unterschrieben.
In dem IV-Vertrag verpflichten sich die BBK, ihren Mitgliedern ein Test-Set zu finanzieren mit dem Frauen während der Schwangerschaft selbst mehrfach kontrollieren können, ob sie unter einer bakteriellen Scheideninfektion leiden; die Infektion kann vorzeitig einen Blasensprung auslösen und gilt als häufigste Ursache für Frühgeburten. „Ein einfaches, aber medizinisch sinnvolles Mittel“, sagt der Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. Alexander Teichmann. Was der Berufsverband der Frauenärzte mit den BKK initiiert hat, sollte seiner Meinung nach Standard sein. Daneben klärt der Frauenarzt über Risikofaktoren in der Schwangerschaft auf, wie Rauchen, Alkohol, Medikamentenkonsum oder psychische Belastungen. Er wird die Mutter bei drohender Frühgeburt in eine qualifizierte Geburtsklinik einweisen. Nach der Geburt unterrichtet der Kinderarzt über die Gefahr des plötzlichen Kindstodes. Er gibt Hinweise zur richtigen Schlafumgebung und die Bedeutung einer rauchfreien Umgebung für das Baby.  
Von rund 700 niedergelassenen bayerischen Gynäkologen haben sich 440 dem Vertrag angeschlossen, davon sieben im Stadtgebiet Aschaffenburg und einer in Alzenau.
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20.07.2007

Ein ganz besonderes Kinderfest

Lukas kennen sie alle noch: In der 24. Schwangerschaftswoche war er im Klinikum zur Welt gekommen und wog damals ganze 370 Gramm. Der aufgeweckte Vierjährige war damit das kleinste Frühgeborene, das im Klinikum überlebt hat. Dr. Christian Wieg, der Leitende Arzt der Neonatologie, und sein Team, darunter die Kinderkrankenschwestern Helga und Kathrin, feierten mit rund 100 Kindern und ihren Eltern im Juni ein fröhliches „Frühchenfest“. Gemeinsames Kennzeichen: Alle Kinder waren in den Jahren 2000 bis 2007 als extrem kleine Frühgeborene im Klinikum zur Welt gekommen.
380 dieser Babys mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm wurden seit 2000 im Klinikum behandelt. Zusammen mit der Frauenklinik am Klinikum bildet die Neonatologie ein Perinatalzentrum mit Level-1 Versorgung. Das bedeutet, sie ist besonders geeignet zur Versorgung auch der kleinsten und unreifsten Frühgeborenen.
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18.12.2006

PACS: schneller Zugriff auf Röntgenbilder

Monitor statt Röntgenausdrucke

Monitor statt Röntgenausdrucke

Die Radiologin Dr. Senay Ispir nutzt PACS bereits: Denn ab 20. Dezember herrscht PACS-Zeit im Klinikum. Dann ist das neue Bilderarchivierungs- und Kommunikationssystem frei geschaltet. Es bedeutet, dass Unmengen an Röntgenaufnahmen, MRT- und CT-Bildern nicht länger auf Papier oder Röntgenfilm ausgedruckt und durch das Haus transportiert werden müssen. Vielmehr werden die Aufnahmen digital gespeichert, verschickt und können von den zuständigen Ärzten an hochauflösenden Monitoren betrachtet und befundet werden.  Damit stehen Bilder sehr schnell, rund um die Uhr und an vielen Betrachterplätzen gleichzeitig zur Verfügung.  
Bei fast 32 000 Patienten und über 80 000 Untersuchungen durch das Institut für Radiologie und Neuroradiologie IRN im Jahr 2005 ist das auch anders kaum mehr möglich. Bis zu 1000 Bilder allein werden etwa bei einem Computertomogramm eines schwerverletzten Patienten erstellt. „Diese Bilderflut kann kein Radiologe zeitnah bearbeiten“, sagt PD Dr.Michael Freund, Chefarzt im IRN.
Im neuen „rezeptfrei“ schildert Dr. Freund wie PACS funktioniert und wie es hilft, schneller und besser für Patienten zu arbeiten.
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18.12.2006

Frühchen – bestens versorgt

Eines von vielen Frühgeborenen im Inkubator auf der Baby-Intensivstation

Eines von vielen Frühgeborenen im Inkubator auf der Baby-Intensivstation

Rund 650 auch kleinste Babys werden jährlich in die Baby-Intensivstation der Kinderklinik im Klinikum verlegt. Im Jahr 2006 hatten davon 20 zu früh geborene Babys ein Geburtsgewicht von unter 1000 Gramm, 60 wogen unter 1500 Gramm. Wie diese Kinder auf höchstem fachlichen und technischen Niveau versorgt werden, zeigt das Poster im neuen „rezeptfrei“.  Die Kinderklinik ist zusammen mit der Frauenklinik des Klinikums seit 1992 als Perinatalzentrum anerkannt. Seit Sommer bescheinigt auch die Anerkennung der Krankenkassen die Versorgung auf „Level 1“, also der höchsten Stufe, die meist nur Universitätskliniken anbieten können. 
Kinder, die nach der Geburt nur leicht erkrankt sind, genießen in der neuen Mutter-Kind-Einheit NME (Neonatal-Maternale Einheit)  auf der Geburtsstation die angemessene Versorgung. Dabei bleiben bei sie ihren Müttern. Die oft auch psychisch belastende Verlegung in die Intensivstation wird vermieden. Stattdessen kommt die Kinderärztin zu den kleinen Patienten.
Mehr zu beiden Themen im neuen „rezeptfrei“ 2006_03.
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18.12.2006

Anlaufstelle für Patienten

Annett Büchner nimmt Patientenhinweise entgegen

Annett Büchner nimmt Patientenhinweise entgegen

Das neue Patientenzentrum im Treppenhaus auf Ebene 01 ist für Patienten und Angehörige in vielem die erste Adresse. Dann nämlich, wenn es um Auskünfte geht, wenn Sie eine Beschwerde oder auch ein Lob loswerden möchten. Annett Büchner hilft.
Sie wertet auch die gelben Feedback-Fragebögen der Patienten aus sowie die Strichlisten auf den Stationen, die mündliche oder telefonische Beschwerden erfassen. Überraschender Befund aus den ersten 1000 Rückmeldungen zwischen Januar und September 2006: 606 positive Meldungen über die Qualität der Pflege und 490 mal Lob über die ärztliche Betreuung. Die häufigste Kritik galt langen Wartezeiten.
Weitere interessante Details finden Sie im Schwerpunktthema des aktuellen „rezeptfrei“, gedruckt im Klinikfoyer oder auf dieser Homepage unter  Klinikzeitung „rezeptfrei“ 2006_03
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03.08.2006

Die Zentrale Leitwarte

Das gesamte Klinikum vor dem geistigen Auge: Irmi Kupka und der Sachgebietsleiter für Elektrotechnik, Alexander Wenzel, in der Leitwarte.
Foto: björn friedrich

Das gesamte Klinikum vor dem geistigen Auge: Irmi Kupka und der Sachgebietsleiter für Elektrotechnik, Alexander Wenzel, in der Leitwarte. Foto: björn friedrich

Eine Glühbirne ist defekt, eine Lüftungsklappe hakt, der Computertomograph ist ausgefallen? Unzählige kleine und große Störungen werden Tag für Tag in der Zentralen Leitwarte des Klinikums gemeldet: per Telefon, über die Intranet-Formulare oder automatisch durch die Steuerungs- und Überwachungstechnik. Hier laufen von der Steuerung der Heiz- und Dampfkessel, der Telefon- und Funkanlage, der Wasser- und der Elektroversorgung alle nur denkbaren technischen Anlagen zusammen. Von hier aus werden sie überwacht und kontrolliert. Auch kleine Fehlfunktionen können berichtigt werden. In schwereren Fällen wird ein Mechaniker beauftragt.
Verantwortlich ist Alexander Wenzel, Irmi Kupka unterstützt ihn in der Störungsannahme. Die Zentrale Leitwarte untersteht der Technischen Leitung. Die Bilderseite des neuen „rezeptfrei“, Ausgabe 2/2006, verschafft Ihnen Einblicke.
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03.01.2006

Neurozentrum

Dr. Christoph Benesch beim Eingriff in das Gehirn eines Patienten. Bei der Neuronavigation ermöglicht der Blick auf den Bildschirm akkurates Vorgehen. Daten und genaue Position der OP-Instrumente liefern zwei Infrarotkameras und ein Punktgeber in der Hand des Operateurs.
Foto: björn friedrich

Dr. Christoph Benesch beim Eingriff in das Gehirn eines Patienten. Bei der Neuronavigation ermöglicht der Blick auf den Bildschirm akkurates Vorgehen. Daten und genaue Position der OP-Instrumente liefern zwei Infrarotkameras und ein Punktgeber in der Hand des Operateurs. Foto: björn friedrich

Der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Professor Dr. Werner Dittmann, blickt zurück auf „10 Jahre Neurochirurgie in Aschaffenburg“.
„Es wird hier sehr gute Arbeit geleistet“, sagt er. Grund dafür ist unter anderem die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit sieben weiteren Einrichtungen am Klinikum.

  • die neurologische Klinik (CA Prof. Dr. Rolf Schneider) mit Stroke Unit für Schlaganfallpatienten, mit elektrophysiologischem und neurosonographischem Labor (EEG, EMG, Doppler-Sonographie u.a.)

  • die neurologisch-neurochirurgische Intensivstation NITS der Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie

  • das Institut für Radiologie und Neuroradiologie (CA PD Dr. Michael Freund), das mithilfe von MRT- und CT-Ausstattung alle Untersuchungen an Gehirn- und Gefäßen ermöglicht

  • die Neuropathologie am Pathologischen Institut (CA Prof. Dr. Franz Borchard). Sie untersucht mittels Schnellschnitten während der Operation Gewebeproben, etwa von Hirn- und Rückenmarkstumoren oder Entzündungen; sie bestimmt das Alter von Blutgerinnseln.

  • die Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (CA Prof. Dr. Mark Gabriel) zur Diagnose und Behandlung kindlicher Nervenerkrankungen, Störungen und Epilepsien, auch bei Frühgeborenen

  • die Chirurgische Klinik II (CA Prof. Dr. Wilhelm Friedl). Hier werden Tumoren, Verletzungen und Entzündungen der Wirbelsäule behandelt, ebenso des peripheren Nervensystems.

  • die Strahlentherapiepraxis (Dres Schimpke/ Hohmann) mit punktgenauer Bestrahlung von Tumoren auch im Schädel-Hirnbereich.


Sie alle zusammen erfüllen die Kriterien eines „Neurozentrums“ mit einem weiten Einzugsgebiet Frankfurt über Gießen, Fulda und Würzburg und Stuttgart.
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01.01.2005

Wasser, Wärme und Bewegung

Im Bewegungsbad, Foto: björn friedrich

Im Bewegungsbad, Foto: björn friedrich

Mit rund 45 000 Anwendungen jährlich unterstützt die Abteilung Physikalische Therapie die Behandlung stationärer und ambulanter Patienten im Klinikum. 10 Physiotherapeuten im Haupthaus, drei Kräfte in Kinderklinik und Jugendpsychiatrie sowie drei Masseure und medizinische Bademeister gehören zur Abteilung.
Sie helfen bei nahezu allen Erkrankungen, den Körper wieder fit zu machen. Dabei kann es sich Wassergymnastik nach Bandscheiben-Operationen, um Abhust- und Atemtraining nach Herzoperationen, um Muskel- und Aufbauübungen nach Unfallschäden oder Wiederherstellungsoperationen handeln. Auch neurologischen Patienten mit und ohne Bewusstsein tut die Bewegung gut. Fangopackungen und medizinische Bäder ergänzen das Angebot.
Mehr dazu im neuen „rezeptfrei“ 1/2005. Es liegt im Klinikfoyer als gedrucktes Exemplar aus. Sie finden es aber auch auf dieser Homepage unter Klinikzeitung „rezeptfrei“.
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