Tachykardien aus den Herzkammern treten häufig bei Patienten mit bereits bestehender Herzerkrankung auf, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt. Diese Tachykardien sind potentiell bedrohlich und können zu einem plötzlichen Herztod führen.
Darüber hinaus gibt es sogenannte idiopathische Kammertachykardien ohne zugrunde liegende strukturelle Herzerkrankung.
Das Auftreten der Rhythmusstörungen kann neben der medikamentösen Behandlung über einer Ablationsbehandlung häufig reduziert werden. Wegen des weiterhin bestehenden Risikos für einen plötzlichen Herztod benötigen die Patienten meistens zusätzlich einen implantierbaren Defibrillator.
Bei den idiopathischen Kammertachykardien kann in einem hohen Prozentsatz eine Heilung erfolgen.
Leitender Arzt:
Dr. Guido Groschup
guido.groschup@klinikum-aschaffenburg.de
Sekretariat:
Alexandra Cirillo
rhythmologie@klinikum-aschaffenburg.de
Telefon: 06021 / 32-3006, 32-3005
Fax: 06021 / 32-3030
Bürozeiten:
Montag bis Freitag:
8 bis 12 Uhr
Montag bis Donnerstag:
13 bis 16 Uhr
Anfang Mai wurde auf der rhythmologischen Station des Klinikums eine telemetrische Überwachung für Patienten mit Herzrhythmusstörungen in Betrieb genommen. Es besteht zunächst die Möglichkeit, das EKGZum Artikel